Berliner Verkehrsblätter
INFORMATIONSSCHRIFT DES ARBEITSKREISES BERLINER NAHVERKEHR e. V.
Über uns !
Sehr geehrte Leserinnen und Leser !
Seit über 50 Jahren machen wir es uns zur Aufgabe, Informationen rund um den Berliner Nahverkehr zu sammeln und zu publizieren.
Man schrieb das Jahr 1954. Der Zweite Weltkrieg war seit knapp zehn Jahren vorbei. Die Währungsreform und die damit verbundene Blockade waren überstanden, der Wiederaufbau in vollem Gange. Gerade auf dem Verkehrssektor begann nun die Modernisierung: Neue Fahrzeuge, neue Technik – das alles sollte schriftlich festgehalten werden. Daneben sollten auch die ständigen Veränderungen bei den Verkehrslinien – u.a. bedingt durch die schrittweise Stillegung der Straßenbahn in West-Berlin bis 1967 – in einer fortzuschreibenden Verkehrschronik erfaßt werden.
Da beschlossen der unvergessene, 1980 verstorbene Siegfried Münzinger und der noch heute für die Verkehrsblätter arbeitende Wolfgang Kramer (Jahrgang 1930) im Herbst 1954 die Herausgabe einerkleinen, monatlichen Informationsschrift für Freunde des Berliner Verkehrs, anfangs drei Seiten, hektographiert, Auflage 30 Stück und zunächst kostenlos.
„Der Berliner Verkehrsamateur" – so hießen die BERLINER VERKEHRSBLÄTTER in den Jahren 1954 und 1955 – nahm an Umfang zu und die „Redaktion" vergrößerte sich. Von den heutigen fünf Redakteuren kam bereits 1964 der damals 31jährige Günter Schulz hinzu. Im Laufe der Zeit folgten 1980 Uwe Poppel, damals 27 Jahre jung, 1985 der seinerzeit 27jährige Uwe Kerl und 1987 unser „Jüngster", der damals 37jährige Jürgen Meyer-Kronthaler.
So erstellen heute ein ehemaliger Technischer Hochschulassistent (Kramer), ein Diplom-Bauingenieur (Poppel), ein Rundfunk-Redakteur (Meyer-Kronthaler), ein ehemaliger Versicherungskaufmann (Schulz) und ein Finanzbeamter (Kerl) gemeinsam die BERLINER VERKEHRSBLÄTTER – keiner bei einem Verkehrsunternehmen beschäftigt!
Die unbezahlte, sozusagen ehrenamtliche Arbeit der fünf Redakteure wird durch fleißige Helfer für Versand, Vertrieb und Abrechnung tatkräftig unterstützt; gegenwärtig sind das Sven Dürrhauer, Ulrich Lemke, Ehrenfried Welzer und Peter Winkler. Und aus der friesischen Ferne steht uns ergänzend Peter Strehlau zur Seite.
Nicht zu unterschätzen ist die Außendarstellung: Wenn möglich, nehmen die BERLINER VERKEHRSBLÄTTER an öffentlichen Veranstaltungen teil – seien es Bahnhofsfeste, Tage der offenen Tür oder Veranstaltungen mit Sonderfahrten. Diese Präsenz mit Informationsständen wäre nicht möglich ohne den famosen Einsatz von Lutz Röhrig, Mareen Ruske, Alexander und Michael Schulz und Ehrenfried Welzer. Zusätzlich betreut Michael Schulz unseren Internet-Auftritt als Webmaster.
Die BERLINER VERKEHRSBLÄTTER erschienen – wie gesagt – in den ersten 18 Jahren hektographiert, auf Wachsmatrize geschrieben und im Handbetrieb vervielfältigt. Aus den anfangs drei Seiten pro Heft wurden bis zu 20 Seiten, die Auflage stieg von 30 Heften je Monat bis Anfang der siebziger Jahre auf über 500.
- Jeder Jahrgang wird durch einen farbigen Balken auf der Titelseite gekennzeichnet (seit 1978)
- Die Texte werden im Blocksatz geschrieben (seit 1985), ermöglicht durch die Anschaffung von elektronischen Schreibmaschinen
- Das Titelbild wird in Farbe erstellt (seit 1987)
- Seit 1996 wird der Computer zur Texterstellung genutzt
- Mehr und mehr erfolgt seit 2003 der Umbruch elektronisch
- Mai 2007 – die Berliner Verkehrsblätter gehen online
- Februar 2009 - Online-Version des Internetauftrittes jetzt "barrierefrei" ( für Vorleseprogramme geeignet )
Der Arbeitskreis Berliner Nahverkehr e.V. ist der Herausgeber der BERLINER VERKEHRSBLÄTTER, neben dieser monatlich erscheinenden Zeitschrift hat er im Laufe der Jahrzehnte auch im Eigenverlag eine Schriftenreihe (bislang vier Bände) veröffentlicht, daneben haben einige Redaktionsmitarbeiter bei verschiedenen Verlagen auch Fachbücher zum Berliner Verkehrswesen veröffentlicht.
Über die inzwischen mehr als fünf Jahrzehnte währende Geschichte der BERLINER VERKEHRSBLÄTTER haben wir Ihnen schon einiges erzählt. Einige der Titelseiten unserer Jubiläumshefte stellen wir Ihnen hier noch vor.
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